Nahverkehr und Personentransport im Iran

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Auf in den Iran

… und zwar mit Rucksack, frohen Herzens und dem öffentlichen Personen- und Nahverkehr. Dieser ist für einen Staat mit einer frühen Geschichte wie der Iran erstaunlich gut ausgebaut und iran-verkehrvernetzt orientalische Bergdörfer des Nordens mit Steppenoasen des Südens, den Metropolen des Ostens mit den verschlafenen Nestern des Westens. Der Iran ist mobiler, als man als Tourist, Besucher und Urlauber vermuten mag.

Der Iran selbst wirbt mit über 50 000 km ausgebautem Straßennetz, zu denen 490 km Autobahnen quer durch das ganze Land führen. Die offiziellen Hauptstraßen sind sogar mit den Grenzländern Türkei, Afghanistan, Irak und Pakistan verbunden. Als Urlauber reist man mit dem Volk im Bus; preiswert und komfortabel Für Überlandfahrten sind Tickets zu buchen und Karten zu reservieren.
Ist man in der Stadt unterwegs so ist es das Taxi und der Minibus, der einem von einer Sehenswürdigkeit und Basar zum nächsten bringt. Beim Taxi wird im Iran zwischen den Stadttaxis und dem privaten Taxi Dienst unterschieden. Die Stadttaxis, in blau und orange, werden meistens von mehreren Personen benutzt und fahren auch entlang gekennzeichneter Routen. Das Privattaxi hingegen ist etwas kostenaufwendiger, steht dafür aber für längere Fahrten quer durch die iranischen Städte zur Verfügung.

passengers-1585552_1920Schließlich ist beim Personenverkehr im Iran auch auf den ein oder anderen Bus zurückzugreifen, die sie von den größeren Städten übers Land bringen. Hier kann man alternativ auch auf die Bahn ausweichen. Zeitlich sagt man, ist man günstiger mit der Bahn unterwegs. Beides sind auf jeden Fall Erlebnisse, die man als Tourist und Urlauber im Iran mitgemacht haben sollte. Fahrten, bei denen man die Menschen des Landes in ihrem Alltag und auf eine ganz besondere Art und Weise kennen lernt. Die Gespräche, die man hier führt, sind ganz besondere. Bekanntschaften, Gesichter, Lächeln und so vieles mehr, was das Herz erwärmt – das findet man im Iran als orientalisches ganz besondere Urlaubs- und Reiseziel. Ein Land und Menschen, die es verdient haben, fern ab von Nachrichten, Medien und Kriegsberichterstattung erobert, entdeckt und ins Herz geschlossen zu werden.

Vorsicht vor diesen Touristenfallen im Iran

moschee-iran-2Der Iran gehört in die Schlagzeilen – aber nicht, weswegen wir ihn kennen. Es ist ein Land, wie wir es aus Tausend und Eine Nacht kennen … und diese Atmosphäre, dieser Rhythmus pulsiert hier … zwischen alten imposanten Felsengräbern, bunten Karawanen und alten Königsstädten.

Der Iran wird neu entdeckt.

Besonders von jungen, neugierigen Weltenbummlern und Reiseabenteurern. Was versteckt sich hinter dieser Kultur und Mentalität? Was hat das Land der tausend Möglichkeiten zu bieten?
Doch wo die ersten Neugierigen und Touristen kommen, so kommt noch etwas anderes: Der Konsum und all das, was mit ihm verbunden werden kann. So wie es bei allen Sehenswürdigkeiten auf der Welt von statten geht, so auch bei den Sehenswürdigkeiten im Iran: die Touristenfallen. Doch bevor wir uns um diese sorgen, eine kurze Anmerkung: Der Iran ist noch ein sehr junges Touristen-, Urlaubs- und Besucherland. Die Menschen dort kennen Besucher von ‘Over Seas’ vornehmlich in Tarnanzügen und Bewaffnet. So wie interessierte Besucher den Menschen hier begegnen, so begegnen die Iraner einem auch hier. Treten wir ihnen offen und ehrlich gegenüber, so muss man sich auch keine sorgen machen, um in Touristenfallen zu tappen. Je ehrlicher und offener die Touristen sind, desto weniger wird Potential gesät, um Touristenfallen überhaupt entstehen zu lassen.

Für all jene, die sich dennoch sorgen in Touristenfallen und Abzocken im Iran zu laufen, für den haben wir hier einige Hinweise:

Wer an den Sehenswürdigkeiten wie die Königsmoschee Masjed-e Shad in Istafan oder dem Basar-e Bosorg sich mit Getränken und Essen eindecken möchte, der wird tiefer in den Geldbeutel bazar-iran-2greifen dürfen, als wenn er in besuchten Straßen sich mit Wasser und Nahrung eindeckt. Auch bei den Fahrten zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten sowie angebotene Touren für einige Stunden oder über den ganzen Tag ist mit Verhandlungen zu rechnen. Doch diese sind ganz im Sinne der dortigen Mentalität und wenn man den Menschen mit Offenheit gegenüber tritt, so sind auch die Preise fair.

Planen Sie Ihre Finanzen im Iran

Der Iran ist nicht an das internationale Bankennetz angeschlossen. Deswegen reist man hier mit ausreichend Bargeld. Gewechselt wird lediglich auf dem Schwarzmarkt und hier darf man vertrauen, dass einem ein fairer Kurs geboten wird. Nur wenige Hotels bieten Scheckeinlösung und Bargeldauszahlung. Auf den Basaren wird gehandelt und zwar mit Leidenschaft und Ehrlich. Es ist mehr eine Tradition und Eigenart der Iraner, als das es ums Gewinne machen geht. Viel mehr als bei den Touristenfallen im Iran geht es bei der Erkundung dieser orientalischen perle um das Vergnügen, die Erfahrung und den kulturellen Austausch – ohne Vorbehalt.

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